Die letzte Juliwoche wird zur Schicksalswoche für die Börse. Zwischen Mittwoch, dem 30. Juli, und Freitag, dem 1. August, konzentrieren sich alle entscheidenden Fundamentaldaten in nur drei Tagen. Eine Phase maximalen Drucks, die darüber entscheidet, ob der US-Aktienmarkt seinen Aufwärtstrend fortsetzen kann oder in eine überfällige Konsolidierungsphase eintritt.
Drei Tage, nicht mehr. Die Katalysatoren sind derart verdichtet, dass selbst die abgeklärtesten Trader ins Schwitzen geraten. Es ist ein makroökonomischer, geldpolitischer und geopolitischer Belastungstest erster Klasse. Warum ist diese Woche so entscheidend? Weil alle großen Impulsgeber auf engem Raum zusammenfallen: die Frist für Handelsgespräche mit den USA, die Zinsentscheidung der Fed, GAFAM-Zahlen, PCE-Inflation, der NFP-Bericht, BIP-Daten für das zweite Quartal, technische Indikatoren – und das alles zu Beginn einer saisonal schwachen Phase.

1) Mittwoch, 30. Juli – Die geldpolitische Nagelprobe
Los geht's mit dem wichtigsten Ereignis der Woche: der Sitzung der US-Notenbank. Es geht nicht nur um den Leitzins, sondern vor allem um den Ausblick. Der Markt steht an einem Wendepunkt: Entweder signalisiert die Fed Lockerung für Herbst/Winter 2025, was die Risikobereitschaft stärkt – oder sie hält sich bedeckt, und der ohnehin überbewertete S&P 500 (Shiller-KGV auf dem Niveau von Ende 2021) rutscht in eine Korrektur.
Parallel starten die GAFAM mit ihren Quartalszahlen. Die US-Techbranche bleibt das Epizentrum der Börse. Enttäuschungen hier könnten das gesamte Marktbild kippen. Nicht vergessen: Technologie macht 35 % der Gewichtung im S&P 500 aus.
2) Donnerstag, 31. Juli – Die PCE-Inflation gibt die Richtung vor
Der Donnerstag bringt den Lieblingsindikator der Fed: die Kerninflation nach PCE. Ein entscheidender Richtwert. Steigt die Inflation, dürfte das Zinssenkungsnarrativ für den Herbst wackeln. Zusammen mit der zweiten Schätzung des BIP für Q2 und den restlichen GAFAM-Zahlen wird der 31. Juli zur Schlüsselsitzung für den S&P 500. Im Fokus steht die Frage, ob die PCE-Inflation in Reaktion auf Zölle wieder steigt.
3) Freitag, 1. August – Das Urteil: Arbeitsmarkt und Handel
NFP-Bericht und Frist für Handelsgespräche – ein explosives Finale. Am Freitag hat der Markt die Fed, die Inflation und Tech-Zahlen verarbeitet. Was bleibt: der US-Arbeitsmarkt. Enttäuschende Zahlen lassen Rezessionsängste aufflammen, starke könnten die Fed zu späterem Handeln zwingen.
Hinzu kommt: Das Ende der Handelsverhandlungen am 1. August könnte die Volatilität erhöhen. Und am 12. August folgt die separate Deadline mit China.
Fazit: Kein Platz für „TACO“
Fehler sind nicht erlaubt. Kein Raum für "TACO" (Trump Always Chickens Out). Der Markt muss liefern – auf ganzer Linie. Andernfalls fehlt der überbewerteten Börse jedes Sicherheitsnetz. Die Woche ab dem 30. Juli ist ein fundamentaler Stresstest – mit unmittelbaren Konsequenzen.
ALLGEMEINER HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
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1) Mittwoch, 30. Juli – Die geldpolitische Nagelprobe
Los geht's mit dem wichtigsten Ereignis der Woche: der Sitzung der US-Notenbank. Es geht nicht nur um den Leitzins, sondern vor allem um den Ausblick. Der Markt steht an einem Wendepunkt: Entweder signalisiert die Fed Lockerung für Herbst/Winter 2025, was die Risikobereitschaft stärkt – oder sie hält sich bedeckt, und der ohnehin überbewertete S&P 500 (Shiller-KGV auf dem Niveau von Ende 2021) rutscht in eine Korrektur.
Parallel starten die GAFAM mit ihren Quartalszahlen. Die US-Techbranche bleibt das Epizentrum der Börse. Enttäuschungen hier könnten das gesamte Marktbild kippen. Nicht vergessen: Technologie macht 35 % der Gewichtung im S&P 500 aus.
2) Donnerstag, 31. Juli – Die PCE-Inflation gibt die Richtung vor
Der Donnerstag bringt den Lieblingsindikator der Fed: die Kerninflation nach PCE. Ein entscheidender Richtwert. Steigt die Inflation, dürfte das Zinssenkungsnarrativ für den Herbst wackeln. Zusammen mit der zweiten Schätzung des BIP für Q2 und den restlichen GAFAM-Zahlen wird der 31. Juli zur Schlüsselsitzung für den S&P 500. Im Fokus steht die Frage, ob die PCE-Inflation in Reaktion auf Zölle wieder steigt.
3) Freitag, 1. August – Das Urteil: Arbeitsmarkt und Handel
NFP-Bericht und Frist für Handelsgespräche – ein explosives Finale. Am Freitag hat der Markt die Fed, die Inflation und Tech-Zahlen verarbeitet. Was bleibt: der US-Arbeitsmarkt. Enttäuschende Zahlen lassen Rezessionsängste aufflammen, starke könnten die Fed zu späterem Handeln zwingen.
Hinzu kommt: Das Ende der Handelsverhandlungen am 1. August könnte die Volatilität erhöhen. Und am 12. August folgt die separate Deadline mit China.
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This content is written by Vincent Ganne for Swissquote.
This content is intended for individuals who are familiar with financial markets and instruments and is for information purposes only and does not constitute investment, legal or tax advice.
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